Tegernsee

Am Tegernsee, im herzgl. Bräustüberl, ist heute noch ein „Echter Kneiß“ zu finden, den er dort zwischen 1930 und 1935 an die Wand gemalt hat. Er findet sich mittlerweile aber auch auf Bierfilzeln, Flaschenetiketten, Kaffeetassen, Suppentellern, Heißluftballons, …

Der Buzi aus dem herzoglichen Bräustüberl Tegernsee
Das ist der noch bescheidene Beginn des "Buzi"-Kults!
Die Postkarte ist ein fotografisches Abbild des Buzi-Gemäldes in der originalen Helligkeit!

Im Herzoglichen Bräustüberl Tegernsee hat Emil Kneiß spätestens 1935 seinen „Buzi“ sozusagen unsterblich verewigt. Geht man virtuell durch das Bräustüberl, kann man das Gemälde selbst finden; man wende sich sofort nach rechts und blicke nach oben.
Besucht man das Stüberl real, wird man den „Buzi“ aber nicht nur auf dem Bierfilzl, einer Postkarte oder dem Flaschenetikett finden. Es gibt einen ganzen Shop (=Laden), in dem anscheinend alles, aber auch wirklich alles das Buzi-Bild trägt.

Ein Buzi-Schoko-Lolli
Bild: Der "Buzi" auf einer Postkarte von 1943 oder 1948

Diese farbige Postkarte malte Kneiß 1948; der „Buzi“ ist leicht abgeändert. Verlegt wurde die Karte beim Kunstverlag Emil Köhn, München.

Das Foto wurde auf dem Schlossplatz Tegernsee, in Sichtweite des Bräustüberls, aufgenommen.

Auf dem Parkplatz des "Bräustüberls"
Emil Kneiß im Herzoglichen Bräustüberl Tegernsee

In der Nr. 20 der „Altbayerischen Heimatpost“ war 1956 ein Nachruf auf Emil Kneiß zu finden. Dieses Foto von Kneiß wurde dabei abgedruckt mit der Bemerkung, es sei im Tegernseer Bräustüberl aufgenommen. Da Emil Kneiß gegen Ende seines Lebens fast erblindet war, könnte dieses Bild noch vor dem Zweiten Weltkrieg entstanden sein.

Einen ersten Kontakt mit dem Bräustüberl hatte Emil Kneiß vielleicht schon als Student, denn zusammen mit ihm wurde ein Wiedemann Anton, Sohn eines Schäfflermeisters aus Tegernsee, immatrikuliert.

Matrikeleintrag für Emil Kneiß (München) und Wiedemann Anton (Tegernsee)